Gemeinde Moos (Druckversion)

Kurzbericht der Gemeinderatssitzung vom 06.06.2019

Vorstellung des Medienentwicklungsplans der Grundschule Moos-Weiler

Die Aufgabe der Schule, und speziell damit auch der Grundschule, soll es nach dem neuen Bildungsplan sein, den Schülerinnen und Schülern frühzeitig den Umgang mit Medien, speziell den digitalen, zu lehren und ihnen Handlungsmöglichkeiten, aber auch die Gefahren und Grenzen der digitalen Medien aufzuzeigen.

Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik erreichen. Die Umsetzung des DigitalPakts Schule erfordert eine sichere Infrastruktur, wie schnelles Internet, eine entsprechende Ausstattung sowie qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer. Ziel ist es, digitale Medien im Unterricht zu nutzen und digitale Kompetenzen den Schülern zu vermitteln.

Durch die finanziellen Mittel des Bundes sollen digitale Bildungsinfrastrukturen aufgebaut werden. Dafür müssen die einzelnen Länder pädagogische Konzepte entwickeln, sich um die Qualifizierung der Lehrkräfte kümmern und mit den Kommunen einen entsprechenden Betrieb, Support und Wartung sicherstellen. Für die Verwendung der Förderung wird jedes Bundesland, so auch das Land Baden-Württemberg eine Förderrichtlinie herausgeben, die Einzelheiten der Förderung festlegt. Der Anteil der Fördermittel für mobile Endgeräte darf jedoch 20 % aller Fördermittel pro Schulträger nicht überschreiten. Damit wird klargestellt, dass der DigitalPakt ein Infrastrukturprogramm und keine Endgeräteförderung ist.

Nach dem DigitalPakt Schule wird es Aufgabe der Kommunen sein, gemeinsam mit dem Land Betrieb, Support und Wartung der IT an der Schule sicherzustellen. Die genaue Ausgestaltung hierzu ist noch unklar. Der Regelbetrieb ist jedoch Aufgabe des Schulträgers. Voraussetzung für die Beantragung von Mitteln aus dem DigitalPakt ist, dass ein technisch pädagogisches Konzept erarbeitet wird. Der DigitalPakt folgt dem Grundsatz „keine Ausstattung ohne Konzept“. Der Medienentwicklungsplan besteht aus einem Medienbildungskonzeption (Pädagogik), einer Fortbildungskonzeption für die Lehrerschaft sowie einer Ausstattungskonzeption.

Die Grundschule Moos-Weiler hat mit Unterstützung durch das Kreismedienzentrum einen Medienentwicklungsplan aufgestellt, welchen Herr Becker, Rektor und Frau Rode dem Gemeinderat vorstellten.

Der Gemeinderat nahm die Medienentwicklungsplanung zu Kenntnis.

Vorstellung der Arbeit der Schulsozialarbeiterin und der Vertrauenslehrerin an der Grundschule Weiler

Seit 01.03.2019 ist Frau Alexa Peterson als neue Schulsozialarbeiterin von der Gemeinde Gaienhofen beschäftigt. Sie deckt neben der bereits tätigen Schulsozialarbeiterin Frau
O´Connor die Schulsozialarbeit in Moos und Öhningen ab. Dafür hat sie eine Stelle von 50 % zur Verfügung, die jeweils mit 25 % für Moos und Öhningen aufgeteilt ist.

Frau Peterson hat zusammen mit der Vertrauenslehrerin Frau Blum-Schweitzer das Konzept der Schulsozialarbeit an der Grundschule überarbeitet. Frau Peterson und Frau Blum-Schweitzer waren beide in den Gemeinderat gekommen und stellen sich, ihre Arbeit und die neue Konzeption vor.

Der Gemeinderat nahm das neue Konzept der Schulsozialarbeit für die Grundschule Weiler zur Kenntnis.

Jahresrechnung 2018 - Rechenschaftsbericht Abwasserverband Radolfzeller Aach - Moos

Herr Leibing, Geschäftsführer des GVV Höri stellte den Rechenschaftsbericht vor und erläuterte die Zahlen zum Verwaltungs- und Vermögenshaushalt.

Der Gemeinderat stimmte der Feststellung der Jahresrechnung 2018 wie im Rechenschaftsbericht vorgestellt mit Einnahmen und Ausgaben von je 3.373.477,05 € im Gesamthaushalt einstimmig zu und beauftragte die Vertreter in der Verbandsversammlung diese zu beschließen.

Bürgerfragestunde – Verschiedenes – Bekanntgaben – Anträge

Änderung der Anlandung bei der Wasserprozession

Bürgermeister Krauss berichtet, dass in diesem Jahr die Zone für die Anlandung der Boote der Wasserprozession in Radolfzell geändert wird. Damit soll das Ankommen der Boote in Radolfzell entzerrt werden und das Publikum einen besseren Überblick erhalten. Für das Leitboot Johanna wird ein eigener Steg neu gebaut. Die Kosten für Steg und Podest trägt die Stadt Radolfzell.

Gasversorgung in Iznang

Vertreter des Gemeinderates wie auch Bürgermeister Krauss wurden von Bürgern darauf angesprochen, dass im Bereich der bisherigen Flüssiggasversorgung von Primagas die Thüga das Netz übernommen hat. Damit hängt nun zusammen, dass die Thüga keine Straßenbauarbeiten in diesem Bereich durchführen muss und somit auch kein Glasfaser in den Bereichen verlegt wird.

Es wurde zwischenzeitlich Rücksprache mit der Thüga gehalten, die das bestätigte. Mit dem EKS wurde geklärt, ob in dem Bereich Leerrohre zur Verfügung stehen. Dies ist aber an dieser Stelle nicht der Fall. Nach Rücksprache mit Ing. Büro Raff wäre für die Versorgung der etwa zehn Haushalte im Bereich Obere Freiburgern in Iznang mit Kosten von etwa 60.000 € zu rechnen, zuzüglich der Hausanschlusskosten.

Bürgermeister Krauss sagt zu die notwendigen Zahlen zu ermitteln und die Haushalte wegen einer Bedarfsabfrage anzuschreiben. Hierzu sind auch weitere Gebiete in Bankholzen und Moos anzuschreiben. Im Herbst soll über dieses Thema im Gemeinderat nochmals beraten werden.

http://www.moos.de/index.php?id=52&L=0