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Höri-Bülle

Eine ganz besondere Zwiebel

Diese rote Zwiebel darf nur auf der Höri angebaut werden. Im Vergleich zu anderen roten Zwiebeln ist ihre Farbe viel heller, geht eher in Richtung rotbraun. Von der Form her ist sie relativ flach und bauchig. Im Geschmack ist sie besonders aromatisch, mild und doch unaufdringlich scharf - bestens für den rohen Verzehr geeignet. Eine Besonderheit ist auch, dass die rote Farbe beim Schneiden der Bülle nicht abfärbt und man bei weitem nicht so viel dabei weinen muss. Doch das besondere Liliengewächs ist eine Diva. Druck mag sie gar nicht. Bei der Aufzucht und Pflege der anspruchsvollen zarten Höri-Bülle dominiert immer noch Handarbeit. Alle Produzenten verwenden nur selbsterzeugtes Saatgut. In den Gemüsebauernfamilien sind es meistens die Vertreter der älteren Generation, die sich übers Jahr der arbeitsintensiven Nachzucht und Pflege der Samen widmen.

Die Höri-Bülle
Die Höri-Bülle

Vor einigen Jahren ergriff Regina Duventäster-Maier aus Moos, eine der wenigen Produzenten, die Initiative und rief gemeinsam mit Michael Baldenhofer von der Stabstelle für nachhaltige Regionalentwicklung im Landratsamt Konstanz eine Schutzgemeinschaft für die Höri-Bülle ins Leben. Bereits 2008 hat diese erreicht, dass das Bodensee-Convivium von Slow Food Deutschland die Bülle in ihre "Arche des Geschmacks" aufnahm. Ende vergangenen Jahres erhielt die Höri-Bülle als 15. Produkt in Baden-Württemberg das Siegel "ggA" (geschützte geografische Angabe) und steht damit unter EU-Schutz. Jetzt ist ganz deutlich geregelt, was eine Höri-Bülle ausmacht und wer das Recht hat, sie unter diesem Namen zu vermarkten - die Chance, wieder mehr Betriebe für den Anbau zu gewinnen und ein Stück Identität für die Höri zu erhalten.

Höri-Bülle e.V.

Höri-Bülle e.V.
Höri-Bülle e.V.

Nachdem die Eintragung der „Höri Bülle“ im Herbst 2014 offiziell als EU-geschützte Spezialität in Stuttgart gefeiert wurde, hat sich nun ein Verein „Höri Bülle“ in Moos gegründet. Gleich auf Anhieb haben sich 25 Mitglieder aus den unterschiedlichen Bereichen Erzeugung, Verarbeitung, Gastronomie zusammengefunden, um ein Netzwerk rund um die „Höri Bülle“ aufzubauen. Von der ersten Stunde an dabei, waren auch wichtige Unterstützer, wie die Gemeinde Moos und Slow Food Bodensee, die den ganzen Prozess bis zur Eintragung stark unterstützt haben. Bürgermeister Peter Kessler freute sich nicht nur über die sehr gute Resonanz bei der Gründung des Vereins, sondern hob auch hervor, dass fördernde Mitglieder die Aktivitäten und Ziele des Vereins in Zukunft unterstützen können. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Ziele.

Der Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Erhaltung der historischen Kultursorte „Höri Bülle“ auf der Halbinsel zu fördern. Dabei übernimmt der Verein zwei wichtige Funktionen: zum Einen organisiert er die Bündlerkontrolle für seine aktiven Mitglieder; denn eine externe Kontrolle überprüft regelmäßig jedes Jahr die Einhaltung der besonderen Qualitätsanforderungen auf der Grundlage der Spezifikation, zum Anderen versucht er durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit das Bewußtsein für die typische rote Zwiebel von der Bodensee-Halbinsel Höri bei der Öffentlichkeit zu stärken. Sie ist auch jüngst für das zarte Aroma und die milde, nicht aufdringliche Schärfe als kulinarische Botschafterin im „Genießerland“ Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.

Derzeit sind im Verein 15 Erzeuger, 6 Vermarkter und Gastronomen und ca. 25 Fördermitglieder aktiv. Der Verein freut sich über neue Mitglieder!

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Wissenswertes über den Verein und die Höri-Bülle

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