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Ausbildungsförderung für Studierende nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Nach dem BAföG wird eine individuelle Ausbildungsförderung gewährt, wenn Auszubildenden die erforderlichen Mittel für ihren Lebensunterhalt und ihre Ausbildung anderweitig nicht zur Verfügung stehen. Damit soll dem Einzelnen – unabhängig von der wirtschaftlichen Situation seiner Familie – die Ausbildung ermöglicht werden, für die er sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten entschieden hat. Ziel ist es, allen Auszubildenden vergleichbare Bildungschancen zu eröffnen.

Höhe der Förderung

Die Ausbildungsförderung wird für den Lebensunterhalt und die Ausbildung geleistet. Als monatlicher Bedarf sind Pauschalbeträge vorgesehen, deren Höhe abhängig ist von der Unterbringung (bei den Eltern oder auswärts wohnend). Auf den Bedarf werden das Einkommen und Vermögen des Auszubildenden als auch das Einkommen seiner Eltern und des Ehegatten angerechnet; elternunabhängige Förderung wird nur unter bestimmten Voraussetzungen (Erfüllen bestimmter Mindestzeiten von Ausbildung und/oder Erwerbstätigkeit) gewährt. Die Bedarfssätze finden Sie unter "www.das-neue-bafoeg.de". Die Maximalförderung für Neubewilligungen ab Oktober 2010 beträgt beispielsweise 670 Euro.

Kinderbetreuungszuschlag

Auszubildende, die mit mindestens einem eigenen Kind, das das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, in einem Haushalt leben, erhalten zusätzlich zu den Pauschalbeträgen einen Kinderbetreuungszuschlag in der Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind.

Förderungsarten

Studierende erhalten die Förderung in der Regel

  • zur Hälfte als Zuschuss und
  • zur Hälfte als unverzinsliches Staatsdarlehen.

Der Kinderbetreuungszuschlag wird als Zuschuss gewährt.

Die Rückzahlung des Darlehensanteils beginnt fünf Jahre nach dem Ende Ihrer BAföG-Förderungshöchstdauer.

Über die Förderungshöchstdauer hinaus wird für eine angemessene Zeit Ausbildungsförderung geleistet, wenn diese

  • aus schwerwiegenden Gründen,
  • infolge einer Mitwirkung in gesetzlich vorgesehenen Gremien und satzungsmäßigen Organen der Hochschulen und der Länder sowie in satzungsmäßigen Organen der Selbstverwaltung der Studierenden an diesen Ausbildungsstätten sowie der Studentenwerke,
  • infolge des erstmaligen Nichtbestehens der Abschlussprüfung,

überschritten worden ist. Die Förderung erfolgt dann für die angemessene Zeit weiterhin als Zuschuss und unverzinsliches Darlehen.

Wurde die Förderungshöchstdauer infolge

  • einer Behinderung,
  • einer Schwangerschaft oder
  • der Pflege und Erziehung eines Kindes bis zu zehn Jahren

überschritten, erfolgt die Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus für die angemessene Zeit als Vollzuschuss.

Tipp: Liegen die Voraussetzungen für eine Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus nicht vor, so kann nach Überschreiten der Förderungshöchstdauer für maximal zwölf Monate Hilfe zum Studienabschluss geleistet werden, wenn der Studierende innerhalb von vier Semestern nach Überschreiten der Förderungshöchstdauer zur Prüfung zugelassen wird und die Hochschule bescheinigt, dass die Ausbildung innerhalb der zusätzlich gewährten Frist abgeschlossen werden kann. Die Hilfe zum Studienabschluss wird als verzinsliches Bankdarlehen gewährt.

Zuständig:

das für Ihre Hochschule zuständige Studentenwerk (Amt für Ausbildungsförderung)

Voraussetzung:

Besuch einer der folgenden Ausbildungsstätten:

  • Universität
  • Fachhochschule (Hochschule für angewandte Wissenschaften)
  • Musik- und Kunsthochschule
  • Pädagogische Hochschule
  • Duale Hochschule
  • Akademie

Informationen zur Förderung von Schülern finden Sie in einer gesonderten Verfahrensbeschreibung.

Persönliche Voraussetzungen für den Anspruch auf Ausbildungsförderung sind grundsätzlich:

  • ständiger Wohnsitz im Inland
  • Ausbildungsförderung wird zunächst für deutsche Staatsangehörige geleistet.
    Daneben können auch ausländische Studierende Ausbildungsförderung erhalten:
    • Ausländer mit einem Daueraufenthaltsrecht oder einer Niederlassungserlaubnis.
    • Ausländer, die kein Daueraufenthaltsrecht oder eine Niederlassungserlaubnis, aber dennoch eine Bleibeperspektive in Deutschland haben. Hierunter fallen insbesondere Aufenthaltstitel aus familiären sowie humanitären oder politischen Gründen. Teilweise ist zusätzlich zum Aufenthaltstitel eine vierjährige Mindestaufenthaltsdauer erforderlich, daneben besteht das Erfordernis des ständigen Wohnsitzes in Deutschland, eine Mindesterwerbsdauer wird dagegen nicht vorausgesetzt.
    • Im Übrigen wird Ausländern Ausbildungsförderung geleistet, wenn diese selbst vor Beginn des Ausbildungsabschnittes sich insgesamt fünf Jahre in Deutschland aufgehalten haben und rechtmäßig erwerbstätig waren. Gleiches gilt, wenn sich zumindest ein Elternteil in den letzten sechs Jahren vor Beginn des Ausbildungsabschnittes insgesamt drei Jahre in Deutschland aufgehalten hat und rechtmäßig erwerbstätig gewesen ist oder aus nicht zu vertretendem Grund kürzer, mindestens aber sechs Monate, erwerbstätig war.
    • Auszubildende, die als Ehegatten persönlich förderungsberechtigt sind, verlieren den Anspruch auf Ausbildungsförderung nicht dadurch, dass sie getrennt leben oder die Ehe aufgelöst worden ist, wenn sie sich weiterhin rechtmäßig in Deutschland aufhalten. Die Regelung gilt für Ehegatten von Deutschen, Ehegatten von Unionsbürgern und Ehegatten von Ausländern.
  • persönliche Eignung
    Die Leistungen des Geförderten müssen erwarten lassen, dass er das Ausbildungsziel erreicht. Vom fünften Fachsemester an wird deshalb Ausbildungsförderung nur geleistet, wenn der Auszubildende eine nach Beginn des vierten Fachsemesters ausgestellte Bescheinigung der Hochschule vorlegt, dass er die bei geordnetem Ausbildungsverlauf üblichen Leistungen erbracht hat.
  • Alter
    Studierende können grundsätzlich nur gefördert werden, wenn sie die Ausbildung, für die sie die Förderung beantragen, vor Vollendung des 30. Lebensjahres, bei Master-Studiengängen vor Vollendung des 35. Lebensjahres, beginnen.
    Die Förderung eines über 30-jährigen Auszubildenden ist ausnahmsweise möglich, wenn
    • die Hochschulzugangsberechtigung auf dem zweiten Bildungsweg erworben wurde,
    • die Einschreibung an einer Hochschule allein aufgrund der beruflichen Qualifikation erfolgte,
    • Sie aus persönlichen oder familiären Gründen, gehindert waren, den Ausbildungsabschnitt rechtzeitig zu beginnen; dies ist insbesondere der Fall, wenn bei Erreichen der Altersgrenzen bis zur Aufnahme der Ausbildung ein eigenes Kind unter zehn Jahren ohne Unterbrechung erzogen wird und Erwerbstätigkeit während dieser Zeit bis zu höchstens 30 Wochenstunden im Monatsdurchschnitt vorliegt (Ausnahme bei Alleinerziehenden),
    • infolge einer einschneidenden Veränderung der persönlichen Verhältnisse Bedürftigkeit eingetreten ist und der Auszubildende noch keine nach dem BAföG förderungsfähige Ausbildung berufsqualifizierend abgeschlossen hat.

Ablauf:

Für die Gewährung von Ausbildungsförderung muss ein schriftlicher Antrag unter Verwendung der entsprechenden Formblätter gestellt werden. Zur Fristwahrung genügt ein formloser Antrag. Der Erstantrag kann gestellt werden, sobald die Zusage der Hochschule für den gewünschten Studienplatz vorliegt.

Auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stehen die Formblätter zum Download zur Verfügung. Die ausgefüllten Formblätter können der zuständigen Stelle persönlich ausgehändigt oder per Post zugesandt werden.

Über den Antrag wird mit schriftlichem Bescheid entschieden. Bei einem positiven Bescheid werden die Zahlungen monatlich im Voraus auf das angegebene Konto überwiesen.

Hinweis: Auch wer keinen Anspruch auf BAföG hat, erhält darüber einen Bescheid. Dieser Bescheid kann als Nachweis gegenüber dem Sozialamt oder der Wohngeldstelle dienen, um bei Bedürftigkeit Unterstützung zu bekommen.

Über Leistungen nach dem BAföG wird in der Regel für ein Jahr (Bewilligungszeitraum) entschieden. Danach muss ein neuer Antrag gestellt werden.

Unterlagen:

  • Formblatt 1
  • Krankenversicherungsnachweis
  • Nachweis der auswärtigen Unterbringung
  • Nachweise über Einkommen und Vermögen des Auszubildenden
  • Anlage 1 zu Formblatt 1
  • anstelle des Formblatts 2: Bescheinigung der Hochschule nach § 9 BAföG
  • Formblatt 3 (je getrennt für Vater, Mutter, Ehegatten – außer bei elternunabhängigem BAföG)
  • Einkommenssteuerbescheid der Eltern zwei Jahre vor Antragstellung
  • Nachweise über Schulbesuch beziehungsweise Einkommen der Geschwister
  • Formblatt 4 (nur beim Erstantrag von ausländischen Studierenden)
  • gegebenenfalls Kopie des Passes sowie des Aufenthaltsnachweises

Über weitere erforderliche Unterlagen informiert Sie die zuständige Stelle.

Frist:

Die Förderung beginnt in der Regel mit Beginn des Studiums oder ab dem Monat der Antragstellung.

Bei Antragstellung auf Weiterbewilligung wird das Vorliegen der Voraussetzungen erneut geprüft.

Tipp: Um eine nahtlose Weiterzahlung zu sichern, sollte der neue Antrag möglichst zwei Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraums des vorhergehenden Antrages gestellt werden.

Die Dauer der Förderung für Studierende richtet sich nach der Regelstudienzeit, die in den Studien- und Prüfungsordnungen festgehalten ist. Die Förderungshöchstdauer ist als Hinweis im Bewilligungsbescheid angegeben.

Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen (z.B. wegen Schwangerschaft oder Erziehung eines Kindes, Gremientätigkeit oder sonstiger schwerwiegender Gründe) kann über diese Förderungshöchstdauer hinaus Ausbildungsförderung geleistet werden.

Sonstiges:

Weitere Informationen und Auskünfte erhalten Sie bei der für Sie zuständigen Stelle oder unter der kostenlosen BAföG-Hotline 0800/223-6341.

Rechtsgrundlage:

Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

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